Harald Koisser
Produzent von Ideen, Bildern, Worten
Leben:
Einstieg ins Leben im September 1962, Journalist, PR-Assistent in der Österreich-Werbung, Kontakter in einer Werbeagentur,
1990: selbständig als Konzeptionist und Texter
1992: eigene Werbeagentur
2000: Mitbegründer der Internetagentur arbyte
2001: berufliche Sinnkrise kurz vor dem 40. Geburtstag, befeuert vom New Economy Crash; ich gelange zu der Überzeugung, dass man Werbung nicht mehr so weitermachen kann wie bisher. Eigentlich kann man gar nichts mehr so weiter machen wie bisher.
2003: Alle machen so weiter wie bisher. Ich gründe das FORUM360, den ersten Gesamtheitsmediziner der Wirtschaft.
> FORUM360
2003 – 2005: Projektarbeit für das Kloster Pernegg; ich entwickle für das Kloster „die Entdeckung der Stille“ und beginne an zwei Büchern zu schreiben. Eines über den Eros und eines über die Stille. Die Werbung lege ich ad acta und widme mich der Philosophie und der Kunst.
> Kloster Pernegg
2005 erscheint das philosophische Werk „Wenn Eros uns den Kopf verdreht“ im Orac-Verlag, Wien (Co-Autor: Eugen Maria Schulak). Ich schreibe wie besessen sofort weiter und das Theaterstück „Eine ganz normale Affäre (oder: Eros. So ein Theater)“ entsteht und wird 2006 uraufgeführt. Im selben Jahr erwirbt ein taiwanesischer Verlag die Lizenz für eine chinesische Ausgabe des Eros-Buches.
> Eros-Buch und Theater
Im Frühjahr 2007 erscheint das Buch „Die Rückeroberung der Stille“. Offenbar gibt es einige Stille-Suchende. Aus der Keimzelle des Buches entstehen Projekte rund um die Stille: ein kulturübergreifendes Duft-Meditationsprogramm, Lesungen, Stille-Wochenende und Stille-Workshops für Firmen, welche die innovationsfördernde Kraft der Stille suchen.
> Stille-Buch
2008 spiele ich mit einem Ensemble die Musik-CD „Stille“ ein. Danke an all die wunderbaren Musiker.
> Stille-Album
2009 erscheint das Buch „Warum es uns so schlecht geht (obwohl es uns so gut geht)“, eine philosophische Befassung mit der Frage nach dem guten Leben und meine persönliche Aufarbeitung der New-Economy-Erfahrung. Weil das Leben originell ist, wird das Buch pünktlich zum nächsten großen Crash fertig.
> Das gute Leben - Buch
Aus der Befassung mit dem guten Leben heraus besuche ich einen mehrmonatigen Lehrgang zu Corporate Social Responsibility (CSR). Ich möchte wissen, wie die Wirtschaft „das gute Leben“ sieht. Und das just im Jahr 2009. Crashkriseklimawandel.
Zur Ablenkung produziere ich ein paar Lieder gemeinsam mit meiner Tochter. Die junge Dame ist sehr musikalisch. Schöne Weihnachtsbeschäftigung, tolle Kiddy-Songs. Danke, Caro.
> Danke, Caro
2010: Partielle Rückkehr in die ökonomische Pragmatik: Vorträge über „Nachhaltigkeit in der Kommunikation“, Gründung von „wirks, das Magazin für Zukunftskompetenz“ (www.wirks.at). Ich denke, wir stehen unmittelbar vor der Zukunft.
2011: Analyse der Unternehmenskommunikation in Hinblick auf Nachhaltigkeit für die austria trend hotels und den Leiner/kika-Konzern (gemeinsam mit Alexander Werther); Nachhaltigkeitsworkshops für das Hotel Modul (gemeinsam mit Veronika Lamprecht); wirks feiert 1. Geburtstag und erscheint in einer Print-Auflage von 5.000 Stk.; ich taufe wirks um in „Das Mutmach-Magazin“. Für das Magazin „dieWirtschaft“ beginne ich, eine regelmäßige Mutmacher-Seite zu schreiben, denn das braucht es jetzt: Mut und Zuversicht! Ich biete gemeinsam mit Aneta Pissareva Fastenwochen zum Thema „Fasten, Philosophieren, Natur erspüren“ an. Ich bin berührbar und will berühren.
2012: Das Jahr beginnt schön. Die erste Fastenwoche ist ein Ereignis. Eine Gruppe wunderbarer Menschen lässt sich auf sich selbst und das Miteinander ein.
Kind gezeugt, Bücher geschrieben, kein Haus gebaut.
Grunddisposition: Gelassenheit
|