Alles ist Bühne.
Inhalt: Eine Affäre, wie sie alltäglich tausendfach im Verborgenen blüht. Hier
ist sie für zwei Stunden an das Licht der Öffentlichkeit geholt. Mit all ihrer
Innigkeit, ihrer Qual, den verdeckten Hoffnungen und Sehnsüchten.
Die Schauspieler: Sie tragen Kostüme des Alltags. Sie bewegen sich im
Restaurant, das zur öffentlichen Intimzone wird. Die klassische Trennung zwischen
Spiel und Rezeption ist aufgehoben. Essen wird aufgetragen, Besteck klappert,
jemand zahlt. Das Spiel geht dennoch weiter. Wo die Bühne ist? Wann das
Theaterstück beginnt? Wann es aufhört? Schwer zu sagen. Es war wohl schon
immer da und hört nie auf.
Die Zuschauer: Sie sind Teil des Spiels, ohne mitspielen zu müssen. Sie wissen
stets, dass sie gemeint sind. Sie lachen und weinen mit den Schauspielern,
essen und trinken mit ihnen, begleiten sie auf einer emotionellen Reise durch
Liebe, Lust und Seitensprung.
Eros: Gedanken aus 2000 Jahren Philosophie von Platon, Pascal, Nietzsche,
Kierkegaard, Schopenhauer, ... von dir und mir.
Eine szenische Abfolge, eine Reflexion. Ein Spiel. Ein Fest.